Leitungswasser ablaufen lassen

Datum Dienstag, 30.Oktober 2007 von ms/vzbay

Trinkwasser wird streng kontrolliert und von den Wasserwerken in einwandfreier Qualität zur Verfügung gestellt. Das macht Leitungswasser zum gesunden Durstlöscher. Allerdings sind nur wenigen die Risiken des sogenannten Stagnationswassers bekannt, so die Erfahrung der Verbraucherzentrale Bayern. Steht das Wasser längere Zeit in der Leitung, kann es Stoffe aus dem Rohrmaterial aufnehmen. Giftiges Blei ist in bayerischen Hausleitungen kaum mehr anzutreffen. Aber Kupfer aus den Wasserrohren oder Nickel aus den Armaturen kann sich im stehenden Wasser anreichern. Besonders problematisch ist das für Nickelallergiker und für Säuglinge, bei denen eine chronisch überhöhte Kupferaufnahme zu Leberschäden führen kann. „Um unnötige Kupfer- und Nickelbelastungen zu vermeiden, sollte man das Wasser nach einer Standzeit von mehr als vier Stunden so lange ablaufen lassen, bis es wieder kühl aus der Leitung kommt“, empfiehlt Andrea Danitschek, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Dies spüle gleichzeitig auch eventuell vorhandene unerwünschte Keime von der Entnahmestelle fort.

Das Stagnationswasser sollte allenfalls zum Blumengießen oder Putzen, nicht aber zur Zubereitung von Lebensmitteln oder zur Körperpflege verwendet werden.

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