Viel Nitrat im Salat

Datum Dienstag, 16.Dezember 2008 von ms/vzbay

Viele Blattsalate wie Feldsalat, Endivie, Kopf- oder Eissalat enthalten im Winter relativ hohe Mengen Nitrat. Der Grund ist die geringe Sonneneinstrahlung, welche die Umwandlung von Nitrat in Pflanzeneiweiß bremst. „Obwohl Nitrat nicht giftig ist, sollte die Aufnahme begrenzt werden“, rät Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Im Körper kann daraus Nitrit entstehen, das wiederum an der Bildung von krebserregenden Nitrosaminen beteiligt ist. Salate speichern Nitrat vor allem in den Blattstielen, den großen Blattrippen und den äußeren Blättern. Wer diese Pflanzenteile entfernt, verringert die Menge an aufgenommenem Nitrat. „Am besten peppt man Blattsalate mit nitratarmem, dafür vitaminreichem Gemüse wie Tomaten, Karotten und Paprika zu einem bunten Salat auf“, empfiehlt Susanne Moritz.

Auch ein Salatdressing mit Zitronensaft oder ein Glas Orangensaft zum Salat sind sinnvoll. Das darin enthaltene Vitamin C bremst die Umwandlung von Nitrat zu krebserregenden Nitrosaminen im Körper. Wenn möglich sollte man auf Salat aus Freilandanbau zurückgreifen. „Treibhaussalate reichern durch die geringere Lichtintensität im Gewächshaus mehr Nitrat an als bei Freilandanbau“, so Ernähungsexpertin Moritz. Weitere Fragen zu Schadstoffen in Lebensmitteln beantwortet die Verbraucherzentrale Bayern unter Tel. 01805–829232 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).

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