Essen soll schmecken – nicht krank machen

Datum Montag, 04.Februar 2008 von ms/bfr

Erstmals präsentiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Arbeit auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Vom 18. bis zum 27. Januar 2008 können sich Verbraucher am BfR-Stand auf dem Erlebnisbauernhof über Risiken informieren, die vor allem in der heimischen Küche lauern. Rund 200.000 Lebensmittelinfektionen werden jedes Jahr in Deutschland gemeldet. Die Dunkelziffer liegt nach Einschätzung von Experten wesentlich höher, denn längst nicht jeder Betroffene geht zum Arzt.

Die meisten Infektionen mit Salmonellen, Campylobacter oder anderen Keimen ereignen sich nicht in Kantinen oder Restaurants, sondern in Privathaushalten. Den Grund kennt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel: „Viele Verbraucher haben nicht mehr gelernt, wie Lebensmittel zuhause richtig gelagert und verarbeitet werden. Schon wer einfache Regeln befolgt, kann unangenehme Lebensmittelinfektionen vermeiden“. Wie, das erläutern die Mitarbeiter des BfR auf der Grünen Woche. Besucher können außerdem ihr persönliches Acrylamidrisiko berechnen und erfahren, dass die Lebensmittelsicherheit beim Tierfutter beginnt. Besuchen Sie uns in Halle 3.2 an Stand 101 B!

Das BfR präsentiert sich mit einem täglich wechselnden Programm: An unserem „Fehlerkühlschrank“ erfahren die Messebesucher was man bei der Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank alles falsch machen und wie man gezielt verhindern kann, dass sich gefährliche Keime vermehren und auf andere Lebensmittel übergehen.

Mit wechselnden Sonderthemen stellt das Institut im Lauf der Grünen Woche auch andere Arbeitsbereiche vor:

  • „Pestizide in Lebensmitteln – sind wir ausreichend geschützt?“ Warum brauchen wir Pflanzenschutzmittel, und wie gefährlich sind ihre Rückstände in Lebensmitteln?
  • „Der Mensch isst, was das Tier frisst“: Gelangen Schadstoffe, die Tiere mit dem Futter aufnehmen, auch in das Fleisch und in die Milch?
  • „Vergolden statt verkohlen“: Mit dem Acrylamidrechner des BfR können Besucher ihre Acrylamid-Aufnahme berechnen.
  • „Fisch – ein gesundes Lebensmittel?“ Fisch liefert uns wichtiges Jod und essentielle Fettsäuren, aber auch Schadstoffe aus dem Wasser.
  • „Muscheln essen ohne Reue“: Damit die Delikatesse nicht krank macht, muss sie streng kontrolliert und richtig zubereitet werden.

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