Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Beerenobst – Beerenobst überwiegend ohne Beanstandung

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Von Januar bis August 2009 wurden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart insgesamt 215 Beerenproben aus konventionellem Anbau und 25 Bee-renproben aus ökologischem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Den ganzen Tipp lesen »

Winterreifen: Fünf Reifen ausgerutscht

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Drei Winterreifen für Kleinwagen und zwei für Kompakt- und Mittelklassewagen schneiden im Vergleichstest „mangelhaft“ ab. Zusammen mit dem ADAC und anderen europäischen Autoclubs und Verbraucherorganisationen testete die Stiftung Warentest 34 Pneus. Die „Mangelhaften“ enttäuschten vor allem auf nasser Fahrbahn. Auch auf trockenen Straßen ist auf einige Reifen kein Verlass. Der Rest zeigte insgesamt „gute“ und „befriedigende“ Ergebnisse, so die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test. Den ganzen Tipp lesen »

Rapsöl: Häufig kein Genuss – 9 von 26 Rapsölen sind „mangelhaft“

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Experten sind sich einig: Rapsöl ist das gesündeste Speiseöl. Grund ist die ideale Fettsäureverteilung des Öls. Doch vom Feld bis zur Flasche kann bei der Herstellung viel schiefgehen. Wird die Saat falsch gelagert oder ist verunreinigt, kann auch das fertige Öl geschmackliche Fehler haben. Die Stiftung Warentest hat 26 Rapsöle untersucht, neun waren wegen sensorischer Fehler „mangelhaft“. Den ganzen Tipp lesen »

Surimi – mehr Schein als Sein

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Mit dem Erfolg von Seafood wie Krebsfleisch oder Sushi hat sich auch Surimi in deutschen Küchen etabliert. Die Verbraucherzentrale Bayern weist darauf hin, dass es sich dabei – ähnlich wie beim Analogkäse – um ein Lebensmittelimitat handelt. Surimi ist eine Masse aus zerkleinertem Fischmuskeleiweiß, die sich zu Krebsfleisch- oder Garnelenimitaten formen lässt. „Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, welchen Qualitätsverlust sie bei billigem Surimi anstelle echter Garnelen hinnehmen müssen“, so die Erfahrung von Andrea Danitschek, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Surimizubereitungen erhalten Form und Geschmack nur durch den massiven Einsatz von Bindemitteln, Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Konservierungsmitteln und anderen Zusatzstoffen. Insbesondere Allergiker sollten bei Surimi vorsichtig sein. Den ganzen Tipp lesen »

Wildpilze nicht roh verzehren – In rohem Zustand können Wildpilze gesundheitsschädliche Substanzen enthalten.

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Wildpilze müssen in jedem Fall vor dem Verzehr erhitzt werden, da die meisten im rohen Zustand gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Die sogenannten Hämolysine können die roten Blutkörperchen zerstören und führen zu Magen-Darm-Beschwerden, Atemnot und Kreislaufproblemen. Den ganzen Tipp lesen »

Topinambur: Knolle der Indianer wiederentdeckt – Schmackhafte und kalorienarme Knolle lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen.

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Feinschmecker schätzen an der kartoffelähnlichen Topinambur-Knolle ihren edlen, fein-nussigen Geschmack. Er erinnert an Artischocken. Die Pflanze gelangte bereits Anfang des 17. Jahrhunderts durch französische Seefahrer von Nordamerika nach Europa. Hier haben die Menschen die nach einem indianischen Stamm benannte Knolle als Gemüse und Viehfutter angebaut, bis sie Mitte des 18. Jahrhunderts von der Kartoffel verdrängt wurde. Inzwischen hat sie wieder Einzug in die Küchen gehalten. Den ganzen Tipp lesen »

Fettbewusst essen – Kaltgepresste Geschmacksfrage

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Pflanzenöle werden aus den Samen und Früchten verschiedener Pflanzenarten gewonnen. Zwei Qualitäten werden dabei unterschieden: die kaltpressten und die raffinierten Öle. Kaltgepresste Öle zeichnen sich durch einen besonderen Geschmack aus. Für ihren Gesundheitswert spielt die Art der Herstellung allerdings eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, woraus das Öl gemacht wurde. Den ganzen Tipp lesen »

Verbrauch für Erzeugnisse aus nachhaltiger Fischerei stärken – Neue Datenbank soll Verbrauchern sachgerechte und verständliche Informationen geben, um ihren Fischeinkauf nach Nachhaltigkeitskriterien ausrichten zu können.

Datum Mittwoch, 11.November 2009

„Für eine bewusste Kaufentscheidung benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen. Diese stellen wir bereit, um nachhaltige Fischerei auch an der Ladentheke zu unterstützen“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner heute in Köln. Auf der Anuga präsentierte die Ministerin zusammen mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels und dem Bundesmarktverband der Fischwirtschaft ein interaktives Verbraucherinformationssystem.

„Wir wollen unser Konzept zur Sicherung einer nachhaltigen Fischerei „vom Wasser bis zum Teller“ konsequent umsetzen. Deshalb müssen wir auch die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ins Boot holen. Sie können mit ihrer Kaufentscheidung einen wichtigen Beitrag zu nachhaltig bewirtschafteten Fischbeständen leisten. Gerade an dieser Schnittstelle knüpft unser Verbraucherinformationssystem an“, so die Ministerin. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten mit dem neuen Informationssystem sachgerechte und verständliche Entscheidungshilfen, um ihren Fischeinkauf nach Nachhaltigkeitskriterien auszurichten.

Die dafür erforderlichen Informationen zu den einzelnen Fischarten, den jeweiligen Beständen und den jeweiligen Fischereien können nunmehr im Internet unter http://www.fischinfo.de/ oder http://www.portal-fischerei.de/ abgerufen werden.

Die Datenbank soll in den kommenden drei Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Angestrebt sind rund 200 Datenblätter mit wissenschaftlich abgesicherten Informationen zu allen wichtigen Konsumfischarten.

Lindenblüten mildern Husten – Lindenblüten mildern Husten

Datum Mittwoch, 11.November 2009

Die Blüten der Winter- und der Sommerlinde besitzen eine heilende Wirkung bei Erkältungen. Schleimstoffe, die sich im Tee lösen, legen sich schützend auf die Rachenschleimhäute und lindern damit den Hustenreiz, erklärt Professor Gerhard Franz, pharmazeutischer Biologe an der Universität Regensburg, in der „Apotheken Umschau“. Da es noch andere Lindenarten mit unwirksamen Blüten gibt, rät Franz Unerfahrenen vom Sammeln auf eigene Faust ab. Von den in Apotheken erhältlichen Fertigmischungen überbrüht man ein bis zwei Teelöffel entweder mit einem Liter kochendem Wasser oder setzt sie in kaltem Wasser auf und lässt sie kurz köcheln. In beiden Fällen muss der Tee dann zehn Minuten ziehen. Danach gibt man ihn durch ein Sieb. Eine größere Menge Blüten macht den Tee nicht besser, sondern verdirbt nur den angenehmen Geschmack, weil Gerbstoffe ihn bitter werden lassen. Ein schweißtreibender Effekt ist bei Erkältungen durchaus erwünscht. Was ihn auslöst, wissen die Pharmakologen noch nicht. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei Lindenblütentee nicht bekannt.

Weitere Informationen zum Thema Heilpflanzen von der Apotheken-Umschau.

Bulgur, Couscous, Polenta: Kennen Sie den Unterschied?

Datum Montag, 28.September 2009

Klein, körnig, gelblich gefärbt – Couscous, Bulgur und Polenta sind geschrotete Getreidekörner, die sich auf den ersten Blick sehr ähnlich sehen. Aber welches ist der Unterschied? Couscous ist ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche und wird aus dem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt. Das gemahlene Getreide wird vorgequollen, zu kleinen Kügelchen zerrieben und getrocknet. Im Handel sind meist küchenfertige Produkte erhältlich, die nur noch in heißem Wasser mit etwas Butter und Salz quellen müssen. Couscous schmeckt als Beilage zu Fisch, Fleisch und Gemüse, verfeinert aber auch Suppen und Eintöpfe. Bulgur stammt aus dem Vorderen Orient und wird meist aus Hartweizen gewonnen. Die Körner werden eingeweicht, gedämpft, getrocknet und erst dann zu Grieß vermahlen. Das Getreideerzeugnis mit der leicht nussigen Note muss nicht gekocht werden, sondern nur in heißem Wasser oder einer Brühe quellen. Probieren Sie beispielsweise das berühmte libanesische Gericht Tabouleh – ein Bulgursalat mit Tomate, Minze und Olivenöl. Polenta wird aus Maisgrieß zubereitet, der vorgegart und grob gekörnt bis fein gemahlen im Supermarkt erhältlich ist. Polenta schmeckt in Kombination mit Parmesan und zerlassener Butter, aber auch als Beilage zu Fleischgerichten und Eintöpfen.

aid, Heike Kreutz